Ankündigung: Jazz im Hoizwerk am Donnerstag, 14. 7. 2016

Nachdem JAZZ IM HOIZWERK in den letzten beiden Jahren ein riesiger Erfolg war, räumen wir selbstverständlich auch dieses Jahr wieder das Holz aus unserer Lagerhalle aus und machen Platz fürs Jazzen und Grooven. Das Event wird auch dieses Jahr wieder in einer Kooperation mit ROCK IM DORF auf unserem Firmengelände präsentiert.

Wann: Donnerstag, 14. Juli 2016

Was erwartet Sie?

  • Einzigartiges Holzambiente – urige Tische, Cubus Holzwürfel, und Holzbars - Der Beweis, dass unförmiges, stärkstes Massivholz durch traditionelles Holzwissen mit moderner Technik bändigbar wird.
  • Hochklassige Musiker und Jazzmusik  
  • Kunst Ausstellung
  • Open Air Flair am Festivalgelände von ROCK IM DORF (Rockfestival mit Campingmöglichkeit für Caravans und Zelte - Freitag und Samstag).

Fotos und Eindrücke vom letzten Jahr finden Sie auf unserer Facebook-Seite, unserem YouTube-Channel sowie auf www.rockimdorf.at.

Gerne reservieren wir in unmittelbarer Nähe Zimmer zur Übernachtung.

Nehmen Sie Familie, Freunde und Bekannte mit und gönnen Sie sich diesen einzigartigen Abend!
Auf Ihr Kommen freut sich das Massivholzprofi-Team von Thomas Dickbauer.

Line Up

Dickbauer Collective (20 Uhr)

Website: https://dickbauercollective.bandpage.com/

  • Klaus Dickbauer – Alto Sax / Bs Clarinet
  • Stephan Dickbauer – Tenor Sax / Clarinet
  • Johannes Dickbauer – Violin
  • Asja Valcic – Cello
  • Christian Wendt – Bass
  • Mathias Ruppnig – Drums
  • Mario Rom – Trumpet
  • Patrice Heral - Percussion

Wenn es in einer Familie mehrere herausragende Musiker gibt, dann ist der Gedanke an ein gemeinsames Projekt oft vor allem für Außenstehende verführerisch. Aber erst nach dem ersten Erfolg mit dem Festival „Jazz am Bauernhof“ haben die zwei Brüder und ihr Onkel die „kollektive“ Lust an einer gemeinsamen Band entdeckt. Es war sofort klar, dass hier ein eigener Sound entstanden ist: „Wir waren von Anfang an auf einer gemeinsamen Welle, und das Musizieren hat einfach funktioniert“, erzählt Stephan, der Tenorsaxophonist der Band. Dieses erste Zusammentreffen war die Inspiration, den kreativen Prozess im Studio zu realisieren.

Mosquito Warrior heißt nun das famose Ergebnis. Eine Hälfte ist im kammermusikalischen Rahmen eingespielt, die andere mit Bass, Schlagzeug und weiteren Streichern. So reicht der Bogen von ganz intimen Stücken wie „Blue Sky Intro“ über Dramatisches wie „Increments of Cool“ – das außer an die klassischen Einflüsse mit einem Maultrommel-Intro auch an die volksmusikalischen Seitenlinien der oberösterreichischen Dickbauers erinnert – bis zu treibend funkigen, orchestralen Nummern wie „Big Property Man“ aus der Feder von Stephan Dickbauer, wie der Name schon sagt, das eingängigste, knackigste Stück. Der Tenorsaxophonist, der bis vor kurzem in Amerika bei George Garzone und Joe Lovano studierte, ist aber auch als virtuoser Klarinettist zu hören. Mit feinem und samtenen Klang fügt er den kammermusikalischen Stücken wie z.B. „slow burn“ eine warme Farbe hinzu.

Natürlich kennt sich Klaus Dickbauer seit eh mit üppigen wie stimmigen Kompositionen und Arrangements aus. „Er hat einfach die Erfahrung und auch seinen eigenen Stil“, betont Johannes. Was „Mönchisch“ beweist, ein natürlich an Thelonious Monk anspielender Neo-Bebop-Reißer. Und „Damals mit 4“, eine ganz erdige, fast an die Volksmusik-Paraphrasen eines Joe Zawinul erinnernde Nummer. Der 52-jährige Hans-Koller-Preisträger war schon immer ein Spezialist für ungewöhnliche Kombinationen: Er spielte unter anderem 15 Jahre im Vienna Art Orchestra, hatte prägende Rollen in der Karl Ratzer Band wie im spektakulären Bläserquartett „Saxofour“ und arbeitete mit Größen wie Eddie Harris und Dave Liebman.

Für Johannes Dickbauer indes, dem mit 29 jüngsten dieser Familienangelegenheit, ist Mosquito Warrior zugleich Neubeginn wie Quintessenz seiner bisherigen Arbeit. Klassisch ausgebildet am Curtis Institute of Music in Philadelphia, feierte der Geiger seinen Durchbruch eher unerwartet mit dem Crossover-Projekt des radio.string.quartet.vienna. Die gesammelten Erfahrungen verarbeitet er mit Mosquito Warrior auf denkbar vielseitige Art, sechs der neun Stücke stammen von ihm.

Bestes Beispiel ist, so wie auch der neue Name des Albums, „Mosquito Warrior“: Der Kern der Komposition entstand schon seinerzeit für das radio.string.quartet.vienna. Jetzt aber hat sie das Quartettgewand abgestreift und kommt schwer groovend mit Bläsern, E-Bass und Drums daher. „Das mussten wir im r.s.q.v immer imitieren. Was auch seinen Reiz hatte, aber jetzt macht es mir Spaß, richtig fett zu arrangieren.“ So wie bei „Schiffbau“ mit seinen ebenso treibend wie vertrackt übereinandergelegten Schichten von Rhythmusgruppe, Bläsern und Streicher. „Der Name drückt das Mechanische aus, dass das Stück durchzieht,“ erklärt Johannes Dickbauer. Auch nicht zufällig entstand das Stück in der Zeit, als er bei Daniel Glatzels Andromeda Mega Express Orchester mitspielte – und beim Komponieren just im „Moods“ an der Zürcher Schiffbaustraße gastierte.

Der Power-Drummer Herbert Pirker und Bassist Manu Mayr sowie Klassik-Rock Cellist Matthias Bartolomey liefern eine kraftvolle, farbenreiche und virtuose Unterstützung. Das ist die Stammbesetzung, wenn Mosquito Warrior live über die Bühne geht. Neben den drei Dickbauers natürlich und ihrem glücklicherweise doch zustande gekommenen, mitreißendem Collective. (oliver Hochkeppl, Süddeutsche)

The Max. BOOGALOOs (22 Uhr)

Website: https://www.facebook.com/themaxboogaloos

The Max. BOOGALOOs zelebrieren, was ihr Name verspricht: das absolute Maximum an Boogaloo! (`Boogaloo`: Musik Tanzstil aus New York, der insbesondere 1966-1969 boomte, und als musikalisches Bindeglied zwischen Hard-Bop Salsa und dem aufkommenden Soul Funk eines James Brown fungierte.) Basierend auf dem kollektiven Wunsch, selbst den kleinsten Club zum Tanzen zu bringen, formierte sich dieses Quintett rund um

  • Christian `Boogaloo` Roitinger (Trompeter, MC und Gründer des Hot Pants Road Club), der selbst nach 25 Jahren im Soul Funk Business, jegliches Schwarz-Weiß-Denken negierend, nimmermüd bekundet: `Say it loud - i `m black and i `m proud!`
  • Markus `Max the Sax` Ecklmayr am Saxophon, dessen Puls nie unter 200 Bpm zu sinken scheint, und der durch seine hyperaktive Art zu solieren selbst notorische Tanzverweigerer zum Shaken animiert
  • Frank Schwinn, der dank seines kompromisslos Groove-orientierten, Blues- und Jazz-getränkten Gitarrenspiels den Funk `back to the roots` führt
  • Markus Marageter, der Organist und Bassist in Personalunion: Die Kombination aus dem stilprägenden Sound einer Hammond-Organ und Markus ureigenem Spielwitz, vermag es, jede Venue in fiebrige Vibes zu versetzen
  • Manfred Huber huldigt durch seine unangepasste, höchst physische und dadurch unverkennbare Art des Schlagzeugspiels mehr denn je der Quintessenz des Funk: `Funk is, what you don `t play!`

Jazz Up (19 Uhr)

Website: http://jazzup.get-ctrl.com/

  • Anna-Maria Schnabl - Gesang
  • David Wasserbauer - Saxophon
  • Felix Nitsch - Bass
  • Lorenz Nitsch - Trompete
  • Michael Klaffenböck - Gitarre
  • Moritz Meixner - Schlagzeug
  • Thomas Sulzbacher - Piano

Aus unregelmäßigen Jamsessions und dem gemeinsamen Faible für Jazzmusik entstand vor über 6 Jahren die Band JazzUp. Zu Beginn lag der Schwerpunkt auf instrumentalen Werken der Jazzliteratur. Eine Erweiterung des Repertoires ermöglichte die Sängerin Anna-Maria Schnabl, die im Frühling 2011 zu dem jungen Ensemble stieß. Die Improvisation ist nach wie vor ein wesentliches Element in der Musik von JazzUp. Eine gute Freundschaft auch abseits der Bühne zeichnet die Musiker aus. Die Freude am gemeinsamen Musizieren und spontanen Interagieren wird bei den Live-Auftritten immer wieder deutlich. Bei verschiedenen Konzerten konnten die Musiker in den letzten Jahren viel Erfahrung sammeln. Ihre Musik funktioniert sowohl als Hauptprogramm, als auch als Unterhaltungsmusik bei ruhigem Ambiente.

Im Herbst 2012 wagten sich die sieben Kremstaler erstmals ins Studio. Das Ergebnis ist ihre erste EP, die den Titel "One" trägt und Anfang Dezember desselben Jahres erschienen ist. Auf dieser CD sind drei ihrer ersten Eigenkompositionen verewigt. Es folgten Supportauftritte u.a. für den Hot Pants Road Club sowie ein Konzert im neuen Musiktheater in Linz. Daraufhin tüftelten die Musiker von JazzUp stets an neuen Nummern. Ende des Jahres 2013 konnten sie ihre EP "Two", welche wieder mit Christian Sperrer im Tonprojekt Studio produziert wurde, präsentieren. Sie schafften mit ihrem zweiten Werk einen Bogen zwischen improvisiertem Jazz und Popmusik. Konzerttermine in Oberösterreich, Steiermark und Wien, darunter Veranstaltungen, wie die EP-Release Feier im Down Under in Wien oder das Jazz im Hoizwerk, welches im Rahmen des Rock im Dorf Festivals stattfand, waren einige der großen Highlights der letzten Jahre.

Einlass ab 18 Uhr




Video Impressionen: Das war "Jazz im Hoizwerk" im Jahr 2015